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Masanobu Fukuoka was working as a plant pathologist when he experienced a revelation – and promptly quit his job and returned home to his family farm. Eventually, he wrote The One-Straw Revolution, a manifesto on his method, shizen noho, and the philosophy of “do-nothing farming.”
Published in 1978, the book has been described by writer Michael Pollan as “one of the founding documents of the alternative food movement.” But its reach goes far beyond farming: The One Straw Revolution has been translated into 25 languages and is admired by artists, writers, and philosophers.
What is it about this slim green book that has touched so many people?
Part I tells the “origin story” of Masanobu Fukuoka, and how his ideas spread far beyond his home on the Japanese island of Shikoku.
In Part II, we journey to that corner of southern Japan, and the mountain where Masanobu Fukuoka once lived and farmed, to see shizen noho in action today.
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Im verlinkten Video ist eine sehr gute Methode um ein passives Gewächshaus zu betreiben. Auch ich habe schon etliche Versuche unternommen das Gewächshaus warm zu bekommen und das unter gnädigeren Umständen als der Herr im Video.
Wer heizt denn schon im Winter?
Wir heizen im Winter. Und zwar das Gewächshaus. Nach langen Versuchen Wärme in ein Gewächshaus zu bekommen, sind wir letztendlich auf eine brauchbare Lösung gestoßen. Anfangs wurde das Gewächshaus mit einer Standheizung aus einem alten Bus beheizt. Wird warm, aber verbraucht in einem guten Winter nicht gerade wenig an Diesel. Ist also nicht so toll.
Wir haben dann eine Fernwärmeleitung vom Hauswasserpufferspeicher zum Gewächshaus verlegt. Heizung dran, wärmt. Allerdings gehen bei dieser Methode unmengen an Energie flöten. Nicht über die Fernwärmeleitung, sondern über die Schwache Dämmung des Gewächshauses. Die Luft erwärmt sich träge und die Wärme ist schneller durch dir Hohlkammerplatten verschwunden als sie hinein gelangt. Also auch mist und dient er in strengen Winter zum zuheizen.
Weitere Methoden waren Speichermedien in Form von Ziegeln, Wasser oder Stampflehm der sich langsam durch die Sonne erwärmt. Ja doch wo ist die Liebe Sonne im Winter nur, genau, hey Sonne schön das du da bist. Mhm ja super schön wars Sonne wieder weg, falls sie sich im Winter dann überhaupt mal blicken lässt.
Eine sehr gute Methode war dann, über Nacht, eine dicke Jute oder Wollabdeckung über das Dach zu ziehen. Eigentlich ein guter Plan und die Wärme hält sich auch sehr lange im Gewächshau, jedoch aufwendig wenn der ganze Prozess nicht automatisiert wird. Da es aber lediglich um Wintergemüse geht und nicht um eine Wintertomatenzucht, wärer das ganze etwas umständlich.
Die beste Idee schien es zu sein wenn ihr die Erde aufheizt in der die Pflanzen wachsen. Wir haben das ganze durch eine Kompostheizung umgesetzt.
Der Komposthaufen braucht einige Zeit um anzulaufen. Man kann das ganze etwas mit EM beschleunigen, passt aber auf das ihr den Haufen nicht zu sehr anheizt, da das Material sonst zu schnell umgesetzt wird und ihr keine anhaltenden Wärmeoutput habt.
Die Wassertemperatur blieb bei einer Komposthaufengröße von ca. 6m³ konstant auf ca. 64°grad. Die Wasserleitungen wurde spiralförmig, ca. 40cm tief, im Gewächshausboden eingegraben. Die Wärmeübertragung geht sehr schleppend, hält eueren Boden aber über 12°grad, was für die Wurzeln des Wintergemüses ideal ist.
Die Raumluft zu erhitzen erfodert unmengen an Energie, daher ist es ratsam die Pflanzen etwas einzupacken mit Stroh oder Schafwolle. Alternativ könnt ihr euch auch einen Ofen ins Gewächshaus stellen, um bei härteren Temperaturen euer Wintergemüse nicht zu opfern.
Als weiteres Medium ist ein Tank mit Wasser oder Stampflehm, an der Sonnenseite, ideal. An guten Sonnentagen läd sich das Medium auf und gibt die Wärme über Nacht wieder ab. Je nach Dämmung des Gewächshauses bleibt die Wärme drinnen. Unser Gewächshaus ist leider sehr schwach gedämmt, somit war auch diese Idee hinfällig.
Wenn ihr Tiere habt könnt ihr natürlich alles wunderbar verbinden und die Ställe im oder um das Gewächshaus bauen. Die Tiere haben es warm und heizen ein wenig mit. Mit Schafen, Hühnern und Wintergemüse im Gewächshaus ist das allerdings so eine Sache...vermutlich sollte man das Gemüse vor dem winterlichen Appetit der Tiere schützen.










